Fensterputzen im Herbst: Warum die tiefe Sonne jetzt jeden Streifen zeigt
Im September hatte ich alle Fenster geputzt. Drei Wochen später, an einem klaren Nachmittag, sah ich jede Wischspur. Der Mann, der bei uns die Treppenhausfenster putzt, hat mir in zwei Minuten erklärt, warum. Am Putzen lag es nicht.
Es war ein Dienstag Mitte Oktober, kurz nach vier. Die Sonne stand schon tief und schien quer durchs Wohnzimmer. Und auf meinem großen Fenster sah ich alles: Wischspuren in Bögen, Fingerabdrücke an der Balkontür, einen grauen Film über der ganzen Scheibe.
Dabei hatte ich geputzt. Gründlich, mit Glasreiniger, Abzieher und zum Schluss mit Zeitungspapier, so wie früher bei meiner Mutter. Im Sommer hatte das gereicht. Jetzt sah es aus, als hätte ich nichts gemacht.
Ich dachte ernsthaft, ich putze schlecht.
Was Herr Kaya im Treppenhaus gesagt hat
Herr Kaya putzt seit Jahren die Fenster in unserem Treppenhaus. Zwölf große Scheiben, alle zwei Wochen, und die sehen immer aus, als wäre gar kein Glas drin. Am Donnerstag habe ich ihn gefragt, wie er das macht.
Er kommt mit hoch, schaut sich mein Wohnzimmerfenster an und lacht. „Sie haben nicht schlecht geputzt. Sie haben schlecht getrocknet.“
Er zeigt auf die Bögen. „Das ist kein Schmutz. Das ist Putzwasser, das auf dem Glas eingetrocknet ist. Was darin gelöst war, bleibt liegen. Im Sommer steht die Sonne hoch, da sieht man das nicht. Im Oktober kommt das Licht von der Seite, und dann sieht man alles.“
Die Regel, die er mir mitgegeben hat: Streifen entstehen beim Trocknen, nicht beim Waschen. Wer das Wasser aufnimmt, bevor es eintrocknet, hat keine Streifen.
Die drei Fehler, die ich alle gemacht habe
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1
Zu viel Reiniger
Glasreiniger und Spülmittel hinterlassen einen dünnen Film. Genau den sieht man im Gegenlicht als Schliere.
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2
Putzen in der prallen Sonne
Das Wasser trocknet, bevor man es abwischen kann. Ich hatte mir extra einen schönen Tag ausgesucht.
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3
Mit Abzieher oder Zeitung trocknen
Der Abzieher lässt an jedem Ansatz eine Kante stehen, und in die Ecken kommt er nicht. Die Zeitung fusselt und kann abfärben.
Dann hat er es mir gezeigt
Herr Kaya hat aus seiner Arbeitstasche einen grauen Handschuh geholt. „Damit trockne ich jedes Fenster im Haus. Mit einem Tuch wäre ich am Abend noch nicht fertig.“
Er wäscht eine Scheibe mit lauwarmem Wasser und einem einzigen Tropfen Spülmittel. Dann schlüpft er in den Handschuh und wischt die nasse Scheibe trocken, in großen Bahnen von oben nach unten. Zum Schluss fährt er mit den Fingerspitzen in die Ecken und an der Kante entlang.
„Heute Nachmittag, wenn die Sonne rumkommt, schauen Sie sich das an.“
Um halb fünf stand ich mit der Nase vor dem Fenster, die Sonne genau dahinter. Auf der Scheibe, die er gemacht hatte: nichts. Daneben meine eigene, mit allen Bögen. Der Unterschied war so deutlich, dass ich meinen Mann gerufen habe.
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Ein Tuch hält man an einem Zipfel. Nach einer halben Scheibe ist es nass, rutscht weg und fängt an zu schmieren.
Im Handschuh steckt die ganze Hand. Man wischt mit voller Fläche, spürt, wo noch Wasser ist, und kommt mit den Fingern in jede Ecke, an die Kante und in den Falz, also genau dorthin, wo ein Abzieher aufhört.
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So mache ich es jetzt
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Den richtigen Tag wählen
Bewölkt oder die Schattenseite, nie in der prallen Sonne.
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Rahmen zuerst
Rahmen und Fensterbank feucht abwischen, sonst tropft der Schmutz später auf die saubere Scheibe.
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Scheibe waschen
Lauwarmes Wasser, höchstens ein Tropfen Spülmittel.
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Sofort trocken nachwischen
Mit dem trockenen Handschuh in großen Bahnen, Ecken und Kante mit den Fingerspitzen.
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Zwischendurch auswringen
Bei vielen Fenstern bleibt er so saugfähig.
Am Samstag darauf habe ich alle Fenster so gemacht, auch die Balkontür. Zum ersten Mal war ich vor dem Mittagessen fertig. Und als am Nachmittag die Sonne kam, habe ich nicht weggeschaut, sondern extra hingeschaut.
Noch nie so schnell streifenfreie Fenster, sogar bei Sonnenschein. 13 Fenster ruckzuck.
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Herr Kaya hat mir noch einen Tipp mitgegeben: beschlagene Scheiben morgens mit dem trockenen Handschuh abwischen, dann trocknen keine Tropfenränder ein, und auch das Wasser in der Dichtung ist weg.
Was der Handschuh nicht kann: Er ersetzt nicht das Waschen. Grober Schmutz, Vogelkot oder Baustaub müssen vorher mit Wasser runter. Der Handschuh ist für den Schritt danach, das Trocknen, und genau da entstehen die Streifen.
Kurz nachgerechnet
Glasreiniger, Abzieher, immer neue Tücher, dazu das Zeitungspapier. Das läuft Jahr für Jahr weiter, und das Ergebnis war bei mir jedes Mal dasselbe: Beim Wischen sah es gut aus, im Gegenlicht nicht.
Dagegen steht ein Handschuh, der gewaschen statt nachgekauft wird. Viele nehmen gleich das 3er-Pack: einen für die Fenster, einen fürs Bad, einen für die Balkontür oder das Auto.
WaterJake® bietet 30 Tage Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen, freiwillig und zusätzlich zum gesetzlichen Widerrufsrecht. Im schlechtesten Fall haben Sie es ausprobiert. Im besten Fall ist der nächste Oktobernachmittag der erste seit Jahren, an dem Sie nicht wegschauen.
Ich habe der Werbung nicht geglaubt, aber es stimmt. Endlich mal eine Werbung, die den Tatsachen entspricht.
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Hinweise. Dieser Beitrag ist Werbung der MT Commercial GmbH für Produkte der Marke WaterJake®. Die geschilderte Handlung und die darin auftretenden Personen, einschließlich der Verfasserin, sind fiktiv und dienen der Veranschaulichung typischer Anwendungssituationen.
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